Trifon Ivanov (1965–2016)

Trifon Ivanov ist tot.  Mit gerade einmal 50 Jahren ist heute an den Folgen eines Herzinfarkts verstorben.

Trifon-PickerlEr spielte in Tarnowo, Sofia, Sevilla und Neuchâtel. In der bulgarischen Nationalmannschaft war er Stammspieler und gelangte mit ihr 1994 bis ins Halbfinale der Weltmeisterschaft in den Vereinigten Staaten. Ein Jahr später unterschrieb der Verteidiger beim SK Rapid Wien. Bis heute gilt er vielen als der legendärste Legionär, der je in Österreich gekickt hat. Mit der Rapid erreichte er 1996 das Finale des Cups der Cupsieger – es war das letzte Mal, dass eine österreichische Mannschaft soweit gekommen ist –, das die Hütteldorfer 1:0 gegen Paris St. Germain verloren.

Es war eine legendäre Elf unter Ernst Dokupil damals. Michael Konsel, Carsten Jancker, Didi Kühnauer, Peter Stöger, Christian Stumpf, Andreas Heraf, Zoran Barišić und allen voran Trifon Invanov waren es, die mich zum unverbrüchlichen Rapid-Fan gemacht haben. Legendär ist sein 60-Meter-Weitschuss auf das Tor des SK Sturm im Ernst-Happel-Stadion oder die Flanke auf Stumpf im Europapokalspiel gegen Sporting Lissabon, die in der letzten Minute zum 2:0 und damit zur Verlängerung und zum unvergesslichen Endstand von 4:0 führte. Oder seine Haar-Tracht und Bart-Pracht.

Trifon Ivanov war einer der Besten.

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